Theater und Bühne

Der kaukasische Kreidekreis

Stück von Bertolt Brecht

Bürgerkrieg in Grusinien. Der Gouverneur ist tot, hingerichtet von den aufständischen Fürs-ten. Die Frau des Gouverneurs entkommt. Sie rettet Schmuck und Kleider, vergisst aber im Chaos der Flucht ihren Sohn und Erben, den kleinen Michel.

Das Kind, dem die neuen Machthaber nach dem Leben trachten, bleibt auf dem Arm der Küchenmagd Grusche zurück. Sie nimmt sich den weinenden Säugling an, rettet ihn vor den Soldaten und wird selbst zur Gejagten. Auf der Jahre währenden Flucht nimmt Grusche viele persönliche Opfer auf sich, um das Kind durchzubringen. Als der Krieg zu Ende ist, kehrt die Gouverneurswitwe zurück. Sie fordert das Erbe – und Michel. Doch Grusche weigert sich, denn längst ist ihr der kleine ans Herz gewachsen. So kommt es zum Prozess vor dem trinkfreudigen und bestechlichen Dorfschreiber Azdak, der in den Kriegswirren zum Richter aufgestiegen und für seine eigenwillige Rechtsprechung bekannt ist.

"Der kaukasische Kreidekreis" entstand in den letzten Kriegsjahren 1944/45 im amerikanischen Exil und gilt als eines der poetischsten Stücke von Bertold Brecht.
Die Frage, die Brecht hier in aller Dringlichkeit stellt, ist so alt wie die Menschheit selbst und politisch hochbrisant: Wem gehört die Welt? Und zu welchen Bedingungen?

Mo, 15. Februar 2021

20:30 Uhr

Metropol Theater
Kolpingstraße 27
49377 Vechta

Veranstalter

Stadt Vechta

Burgstraße 6
49377 Vechta
E-Mail: info@vechta.de
Infotelefon: +49 4441 8860
Zur Website des Veranstalters