Zeitspiel - Das Mädchenorchester von Auschwitz

Auf Grundlage der Texte von Fania Feneon und Arthur Miller hat Regisseur Sascha Dücker mit dem "Jungen Ensemble Mariengarden" ein Stück entwickelt, welches das Grauen des Nationalsozialismus eindrucksvoll auf die Bühne bringt. Die Aufführung findet am Samstag, 9. November im Metropol Theater in Vechta statt. Beginn ist um 20:00 Uhr.

Der völkische Nationalismus und Rassismus des NS-Systems propagierten die Ausgrenzung von Menschen wegen ihrer Religion, Herkunft und Abstammung bis zur totalen Vernichtung. Diese menschenverachtende Ideologie realisierte sich besonders in Auschwitz.
Das Stück zeigt, wie die Menschen in Auschwitz täglich um ihr Überleben kämpfen mussten und ihre letzten Lebensminuten wissend oder unwissend erlebt haben. Während die SS den Massenmord an Millionen von Menschen organisierte, sorgte sie sich um das Wohl der eigenen Leute. Die Leitung eines Konzentrationslagers organisierte deshalb Konzerte und andere Kulturveranstaltungen, die das SS-Personal unterhalten sollten. Ein eigenes Orchester gehörte zum "guten Ton" eines Konzentrationslagers. Das Mädchenorchester in Auschwitz erhöhte die Chance der Musizierenden, diese Hölle zu überleben – es fungierte also buchstäblich als ein "Spiel auf Zeit".

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