"Messen & Wiegen"

Im Industrie Museum Lohne wird die Sonderausstellung „Messen & Wiegen“ gezeigt. Zu sehen sind alte Messinstrumente und Waagen. Die Ausstellung lädt zum Anfassen und Experimentieren ein. Sie hat von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr sowie am Donnerstag von 14 bis 20 geöffnet.

Unser Alltag ist, ohne dass es uns immer bewusst ist, von Maßen und Gewichten bestimmt. Wir stehen morgens auf und schauen auf die Uhr, einen Zeitmesser. Zum Frühstück essen wir ein Brötchen mit Butter und Marmelade; die Waren wurden nach Gewicht verpackt oder einzeln abgewogen. Bevor wir das Haus verlassen, blicken wir noch rasch aufs Thermometer; es misst die Außentemperatur. Im Auto sind wir dann von Messgeräten umgeben: Tachometer, Kilometerzähler und mehr.

Die neue Sonderausstellung im Industriemuseum Lohne beschäftigt sich mit Größen, Längen und Gewichten, deren Maßeinheiten und ihre Ermittlung. "Messen & Wiegen" lautet der Titel der Schau, die vom 3. Mai bis 1. September in der Kultureinrichtung zu sehen ist. Das Industriemuseum kooperiert dafür mit dem Mess- und Eichwesen Niedersachsen (MEN).

Für Benno Dräger, Vorsitzender des Vereins Industriemuseum, hat die neue Sonderausstellung einige Anknüpfungspunkte an die Schau "Von A wie Absackwaage bis Z wie Zentrifuge" im Jahr 2015. Wie vor 9 Jahren handelt es sich bei zahlreichen Exponaten um "Schätze aus dem Magazin", das die Einrichtung am Südring unterhält. Im September folge dann die große Ausstellung "Lebenswege – Migration nach Lohne in den 1960er und 1970er Jahren".

Dräger bedankt sich bei den zahlreichen Ehrenamtlichen, die an der Genese der Ausstellung mitwirkten. Raphael Schmitt nennt beispielhaft das Team, welches die große Balkenwaage zusammenschweiße, mit der dann Besucher im Eingangsbereich der Ausstellungsfläche aufgewogen werden könnten. Der Museumsleiter stellt ebenfalls das Engagement der Ehrenamtlichen heraus.

Das Duo informiert, dass bei der Konzeption viel Wert auf Mitmach-Aktionen gelegt worden sei. "Die Botschaft lautet: Wir sind ein lebendiges Museum", merkt Dräger an und ergänzt: "Wir haben einiges zum Staunen und Ausprobieren vorbereitet." Schmitt macht auf einen speziellen Experimentiertisch und das Begleitprogramm der Sonderausstellung aufmerksam. In der Schau würden auch die Entwicklungen der verschiedenen Techniken thematisiert und einander gegenübergestellt.

Laut dem Museumsleiter handelt es sich bei "Messen & Wiegen" um einen sehr vielfältigen Themenkomplex. Deshalb habe sich das Industriemuseum auf einige Teilbereiche fokussiert. "Warum misst der Mensch? Und wie misst er?" Dies seien Leitfragen, die in der Sonderausstellung beantwortet werden sollen. Es werden verschiedene historische Waagen präsentiert. Hinzu kommen Registrierkästen, Rechenknechte und Abakusse, Hilfsmittel und Geräte zur Landvermessung, unterschiedliche Zeitmesser und alte Stromzähler aus früheren Tagen.

Michaela Dominik vom Mess- und Eichwesen Niedersachsen (MEN) freut sich darüber, dass ihre Behörde einen Beitrag zur Sonderausstellung leisten könne. Ein wesentlicher Aufgabenbereich des MEN ist die Eichung von Messgeräten und ihre Überwachung, sowohl unmittelbar nach dem Inverkehrbringen der Messgeräte als auch während ihrer Verwendungszeit. "Mit uns steht man auf. Und mit uns geht man ins Bett", sagt sie.
Nach Angaben von Dominik soll es an den MEN-Stationen vor allem darum gehen, wie die Institution die korrekte Messung von Geräten sicherstelle. Auch die Behörde animiert zum Ausprobieren. Es geht beispielsweise um das Schätzen von Gewichten.

Do, 18. Juli 2024

14:00 – 20:00 Uhr

Do, 18. Juli 2024  |  14:00 – 20:00 Uhr

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Sa, 31. August 2024  |  14:00 – 18:00 Uhr

So, 1. September 2024  |  14:00 – 18:00 Uhr

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